Ab jetzt wieder in unserem Garten: Die Brennnessel
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Alle halten sie für Unkraut und vielen setzt sie schmerzhaft zu. Sie brennt, sie wuchert, sie steht am Wegesrand. Und doch ist sie eine der kraftvollsten Wildpflanzen unseres Frühlings.

Hier ein paar Fakten über das Powerkraut im März, die Brennnessel:
Wo Brennnesseln wachsen, ist der Boden besonders nährstoffreich. Und noch wichtiger: Sie ist Lebensgrundlage für über 50 heimische Schmetterlingsarten quasi ein echtes Biodiversitätskraftwerk. Sie wurde im Krieg als Gemüsepflanze genutzt. Kein Wunder: Sie enthält pflanzliches Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen – dazu Vitamin A und C. In der Naturheilkunde gilt sie traditionell als stoffwechselanregend, entwässernd und „blutreinigend“. Ihre enthaltenen Flavonoide werden mit entzündungshemmenden Eigenschaften in Verbindung gebracht.

Die jungen Blätter sind jetzt ab März am zartesten – besonders an halbschattigen, nährstoffreichen Standorten. (Nimm aber unbedingt Handschuhe und eine Gartenschere mit. So erntest du sauber und schützt deine Haut.)
2022 wurde sie zur Heilpflanze des Jahres gewählt.) Für uns ist sie im März ein Symbol für Power in der ersten Frühlingssonne. Wild. Unangepasst. Nährstoffreich. Unser Beewild Oxymel greift genau diese Energie mit Brennnessel, Rosmarin und Basilikum auf. Ein kleiner Wildmoment im Alltag.
